Das Osnabrücker Land ist traditionell reich an Klöstern. Abgesehen von vereinzelten Zeitungsmeldungen bleibt dem Laien diese Welt aber meist verschlossen. Das Filmprojekt der Volkshochschule Osnabrück will an Beispielen zeigen, in welcher Weise, wo und mit welchem Selbstverständnis die Orden und ihre Mitglieder als geschlossene Lebensgemeinschaften oder dezentral aktiv sind. Bei den Alltagsbeobachtungen und Gesprächen mit Ordensschwestern und Patres geht es weniger um die kunsthistorische Seite, um Architektur und Vergangenheit der Klöster als um das Leben in den Klöstern heute, seinen Wandel und seine Zukunft.
Kameraführung, Montage und Postproduktion können im Team und mit Hilfe einer gut ausgebauten digitalen Videotechnik erlernt oder Vorkenntnisse vertieft werden. Dazu bekommt jeder Teilnehmer – abgesehen von Skripten und Übungen zur Filmgestaltung - eine DVD des fertigen Films. Ein Drehbuch gibt es nicht, stattdessen den Prozess einer sich während der Recherchen, Dreharbeiten und Montagen herausbildenden Struktur des Films. Damit wird die Reihe der regionalbezogenen Filmprojekte der Volkshochschule Stadt Osnabrück mit einem weiteren Beitrag fortgesetzt.





