Fremdsprachen sind für Simone Israel Grundnahrungsmittel und Lebenselixier in einem. Sie ist „fasziniert von ihrer bunten Vielfalt, ihrer Lebendigkeit und stetigen Veränderung sowie ihrer Kraft zur interkulturellen Verständigung.“
Seit März dieses Jahres ist die gebürtige Stemwederin, die als „erste Fremdsprache“ das Plattdeutsche erlernte, in der Volkshochschule für den Sprachbereich zuständig. Neben den altbewährten Standards hat sie, die in Münster, Salamanca und Kansas City Hispanistik und Neuere Geschichte studierte, für das jetzt startende Semester neue Impulse und Akzente gesetzt.
Überholspur für Schnelllernende
Insgesamt fünfzehn Fremdsprachen, darunter auch Exotisches wie Japanisch oder Latein, umfasst das VHS-Angebot. Für sechs besonders nachgefragte Sprachen hat Simone Israel mit neuen Kompaktangeboten eine „Überholspur für Schnelllernende“ eingerichtet. Ausgeweitet hat sie auch die Kurse im Bereich des Business English, da dieser ihrer Ansicht nach als Qualifizierung für den Beruf und als Vorbereitung von Auslandsaufenthalten immer mehr an Bedeutung gewinne. Im Trend sieht sie auch den Nachweis von Sprachfähigkeiten durch Cambridge-Zertifikate für Schüler und Schülerinnen der Gymnasien und kooperiert daher eng mit den Schulen in der Region.
Eine völlig neue Art der Sprachvertiefung bietet die „Officina teatrale“, eine Theaterwerkstatt auf Italienisch. Auf der Grundlage von Komödien-Texten können die Teilnehmer schrittweise lernen, auf Italienisch frei zu sprechen und Texte in Szene zu setzen.
Auf dem persönlichen Lernprogramm von Simone Israel steht im neuen Semester die Begegnung mit dem asiatischen Kulturraum und die Annäherung an die japanische Sprache. Sie ist gespannt, welche „Baupläne und Geheimnisse“ hinter der Sprache der großen Samurai und Zen-Meister stecken.



