Die Ursachen und Auswirkungen des internationalen Terrorismus stehen im Zentrum einer in Kooperation mit dem "Colloquium Dritte Welt" angebotenen und am 25. April startenden Schwerpunktreihe der Volkshochschule.
Angesichts der tagtäglichen Schreckensmeldungen und einer beunruhigten Bevölkerung schätzt der stellvertretende VHS-Direktor diese Reihe als "ebenso hochaktuell wie ausgesprochen wichtig" ein. Er betonte auch das "hohe Renommee dieser seit 1982 durchgeführten Kooperationsveranstaltung", durch dass "hochkarätige Fachleute als Referenten gewonnen werden konnten".
Hochkarätige Referenten
Zum Auftakt wird so am Dienstag, den 25. April, der Geschäftsführer der Hessischen Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung, Prof. Dr. Harald Müller, den "11. September und die Folgen" näher beleuchten. Müller hat unter anderem einen viel beachteten Gegenentwurf zu Samuel Huntingtons "Clash of Civilisations" verfasst und ist ein Verfechter alternativer Handlungsstrategien im Kampf gegen den Terrorismus.
Am Dienstag, den 2. Mai, ist mit Prof. Dr. Udo Steinbach dann der Spezialist für Fragen rund um den Islam zu Gast an der Volkshochschule. Er hinterfragt die tieferen Ursachen des Terrorismus wie das Kolonialerbe oder auch die unbarmherzigen Spielregeln einer globalisierten Wirtschaft.
In der Folge werden neben der psychologischen Dimension des Terrorismus auch die Folgen des Terrorismus für die Demokratie des Westens diskutiert. Prof. Dr. Bertold Meyer zeigt die Gefahr auf, dass im Zuge der Terrorismusbekämpfung aus dem freiheitlichen Rechtsstaat ein restriktiver Polizeistaat werden kann.



