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Deutsch als Zweitsprache 

Schlüssel zur Integration

Junge Sprachkursteilnehmer
 
In Osnabrück leben Menschen aus rund 140 Nationen, die aus den verschiedensten Gründen in unsere Stadt kommen. Das Erlernen der deutschen Sprache ist entscheidend für ihre Integration. Die Volkshochschule bietet deshalb ein differenziertes System von Deutsch-Sprachlehrgängen zu unterschiedlichen Tageszeiten an.

Von den Anfängen bis zum "Kleinen Deutschen Sprachdiplom"
In allen Kursen sind Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern, um durch das »gewollte Sprachengewirr« Deutsch als einzige Kommunikationssprache zu etablieren. Lernende aus so unterschiedlichen Sprachgebieten wie den EU-Staaten, Brasilien, China, Thailand, USA oder  müssen also Deutsch sprechen, um sich miteinander zu verständigen.
Alle Kursangebote orientieren sich am "Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen für Sprachen" (s.a. Linktipp unten).
Grundlegendes Ziel des Unterrichts ist es, erfolgreiches kommunikatives Handeln zu ermöglichen, also die sprachliche Bewältigung von Situationen im privaten, öffentlichen und beruflichen Leben. Dabei ist das Angebot so ausdifferenziert, dass der Zuwachs an sprachlicher Kompetenz den individuellen Zwecken der TeilnehmerInnen angepasst werden kann. Auf allen Niveaustufen stehen Übungen zum Sprechen und Hörverstehen sowie zum Verständnis von Texten und zum eigenen schriftlichen Ausdruck im Mittelpunkt der Kurse. Basierend auf der aktuellen Lehrbuchentwicklung und den Lernzielen des Referenzrahmens bieten sie einen kommunikativen und handlungsorientierten Unterricht, der bestrebt ist kulturelle Barrieren abzubauen und zugleich das gegenseitige Verständnis sowie die Achtung vor Identitäten und kultureller Vielfalt zu fördern.
Beginnend mit Kursen für Lernende ohne Vorkenntnisse bis zum Vorbereitungsseminar auf das »Kleine Deutsche Sprachdiplom« des Goethe-Instituts, ermöglicht das Stufensystem allen Interessierten einen individuellen Start. Grund-, Aufbau- und Oberstufe können mit international anerkannten Zeugnissen abgeschlossen werden.

Integrationskurse
Seit 2005 bietet die Volkshochschule auch Integrationskurse an, die vom Bundesamt für Migration und ausländische Flüchtlinge gefördert werden. Förderungsberechtigt sind Zugewanderte (neu zugewanderte AusländerInnen und SpätaussiedlerInnen), die sich dauerhaft und rechtmäßig im Bundesgebiet aufhalten.
Ziel der Integrationskurse ist es, "dass die Zugewanderten mit der Sprache und den Lebensverhältnissen so weit vertraut werden, dass sie ohne die Hilfe oder Vermittlung Dritter in allen Angelegenheiten des täglichen Lebens selbstständig handeln können". Die Lernziele folgen dem Gemeinsamen europäischen Referenzrahmen bis zur Niveaustufe B1 (Zertifikat Deutsch).
Der Integrationskurs umfasst insgesamt 630 Unterrichtsstunden. Er gliedert sich in einen Basissprachkurs und einen Aufbaukurs mit jeweils 300 Unterrichtsstunden. Daran anschließen wird sich ein Orientierungskurs mit 30 Unterrichtsstunden. Der Gesamtkurs endet mit einer »Integrationsprüfung«, mit deren Hilfe sowohl der Sprachstand als auch das landeskundliche Wissen der KandidatInnen festgestellt werden sollen.
Ansprechpartner und Beratung:
Gebühren, Bescheinigungen:
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